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Janker - Jacken aus Schafsschurwolle für alle Gelegenheiten

Ein Janker ist eine hüftlange Jacke aus gewalkter Wolle. Das Walken ist eine Behandlungsart von ¬gewebten oder gestrickten Stoffen aus Schafschurwolle mit Wasser und Lauge sowie Hämmern, Ziehen oder Pressen. Das Endergebnis ist ein Stoff, bei dem keine einzelnen Fäden mehr sichtbar sind. Die Fasern verbinden sich zu einem je nach Walkart und Dauer der Bearbeitung mehr oder weniger festen Filz. Walkstoff verliert dabei fast die Hälfte seines Volumens und bietet durch die Lufteinschlüsse zwischen den Fasern eine gute Isolierung. Das Naturmaterial macht dabei vor, was moderne Funktionsstoffe auszeichnet: Es ist atmungsaktiv, dehnbar, temperaturausgleichend und kann sehr viel Feuchtigkeit aufnehmen. Der Walkstoff macht aus dem Janker also eine Funktionsjacke mit Tradition. Der Stoff ist weich und liegt angenehm auf der Haut. Diese Jackenform wird traditionell geknöpft, die Knöpfe sind aus Horn oder Metall. Als Teil der Trachtenmode hat der Janker sein Aussehen über viele Jahrhunderte hinweg nur wenig verändert. Ursprünglich stammen die Trachtenjacken aus dem Alpengebiet, sind aber mittlerweile international präsent und werden zu Anzugshosen wie zu Jeans getragen. Damen tragen sie in femininer Taillierung zu Dirndl, engen Röcken oder Hosen. Der Janker ist ein Kleidungsstück, mit dem man bei vielen Anlässen gut gekleidet ist. Ausnahmen sind lediglich Veranstaltungen, die eine bestimmte festliche Abendgarderobe erfordern. Doch im Geschäftsbereich, in der Freizeit und bei vielen gesellschaftlichen Ereignissen ist die Trachtenjacke gerne gesehen.

Janker – ein Stück Tradition mit modischem Potenzial

Die Jackenmodelle für Damen sind taillierter als die Herrenmodelle und farblich expressiver. Wichtig sind bei einem traditionellen Janker aus Schafswolle auch die farblich abgesetzten Bündchen und Tascheneinfassungen, der Kragen ist häufig kontrastierend abgesetzt. Stehkragen sind ebenso häufig anzutreffen wie Kragen mit steigendem oder fallendem Revers. Ärmel zieren mitunter Umschläge, die Revers sind mit Knöpfen am Vorderteil befestigt. Trotz der vielen Varianten besitzt der Janker eine eindeutige Formensprache und ist als Jacke bei Damen wie bei Herren wegen seines spezifisch sportiven und urigen Looks sehr begehrt. Ein leichtes modische Make-over macht das Kombinieren mit modernen Kleidungsstücken wie Jeans möglich. Selbst zu eleganteren Röcken finden sich in Stil und Anmutung perfekt passende Janker. Florale Muster sind selten, wohl aber verwenden Designer gelegentlich karierte Stoffe. In der Regel sind bei den Herren gedeckte Farben wie Grau, Dunkelblau oder Lodengrün häufig, bei den Damen kommt noch ein helles Braun dazu. Daneben leuchten Jacken in warmem Rot oder überzeugen in heller Melange.

Mix and Match – mit einem Janker kein Problem

Einzelstücke aus der Trachtenmode sind in der Modewelt immer wieder aufgegriffen und aktualisiert worden. So ist auch der Janker ein modisches Kleidungsstück, das bereits seit den 1960er Jahren aus der Nischenmode in die Alltagskleidung gewechselt ist. Neben den erwähnten Jeans lassen sich auch fast alle anderen Hosen gut zu einem Janker tragen. Je nach Stil verlangt der Janker saloppere Kleidung oder verträgt auch elegante Kombinationen. Die gefilzte Jacke ist eine gute Alternative zum Sakko, besonders in der kühleren Jahreszeit. Der bei aller Weichheit sehr robuste Stoff hält wunderbar warm und sorgt für angenehmen Tragekomfort. Besonders elegant wirkt eine Jacke, die mit einem Rock aus dem gleichen Stoff zum Kostüm komplettiert werden kann. Im Biergarten oder im Büro, ein Janker ist hier die richtige Wahl. Doch auch zur eleganten Anzugshose oder zum bodenlangen Abenddirndl getragen ist ein dunkelgrauer Janker perfekt für den Besuch der Oper oder einer Gala geeignet. Diese Jacke ist ein sehr wandelbares Kleidungsstück und wird schnell zu einem Schlüsselstück im Kleiderschrank.

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