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Strohhüte aus Bast, Sisal und Bananenblättern – Materialvielfalt

Unter dem Begriff Strohhüte, die man im Online-Shop kaufen kann, verbergen sich viele Modelle, die zwar Strohoptik haben, aber aus anderen Materialien hergestellt sind. Ursprünglich wurden diese Hüte im ländlichen Bereich bei der Arbeit als Schutz vor Wind und Sonne genutzt. Schnell stellte sich aber heraus, dass Stroh sehr brüchig wird, wenn man es trocknet. Deshalb suchte man nach Ersatzmaterialien für die beliebten Strohhüte. Sisal, Hanf, tropische Pflanzenfasern bis hin zu gewebten Bananenblättern stellten und stellen eine gute Alternative dar. Ebenfalls findet man unter den verwendeten Materialien Bast. Es ist sehr strapazierfähig, lässt sich leicht verarbeiten und man kann es ohne Probleme einfärben. Kunst- oder Bindebast wird ebenfalls zu Strohhüten verarbeitet. Dieses aus Plastik hergestellte Material wird in verschiedenen Stärken verarbeitet, was eine große Vielfalt an Texturen, Formen und Designs möglich macht. Im Gegensatz zu natürlichen Materialien ist es jedoch weniger atmungsaktiv und deshalb für Sommer-Strohhüte nicht sehr geeignet. Strohhüte gibt es in der einfachen Ausführung ohne Bindeband um die Hutkrone. Modelle für Frauen können aber auch kunstvoll mit Blüten, Federn oder anderen Accessoires verziert sein. Gerade im Frühjahr und im Sommer sind sie sehr beliebt und geben dem Outfit einen lässigen Touch. Beim Strandurlaub sollte ein Strohhut unbedingt dabei sein, schützt er doch nicht nur vor der Sonne, sondern hält auch den Kopf kühl. Zum Alltags- und Freizeitoutfit lässt sich ein Strohhut ebenfalls gut kombinieren. Je nach Form und Verarbeitung setzt er Akzente.

Vom Panamahut, über Florentinerhüte bis zu Matelot – Formenvielfalt der Strohhüte

Bei Strohhüten unterscheidet man zwischen verschiedenen Modellen. Bei den Herren sind vor allem die Kreissäge und der Panamahut sehr beliebt. Der Kreissäge genannte Strohhut hat eine schmale gerade Krempe, eine kreisrunde Krone ohne Einbuchtungen und zumeist ein breites Band um die Krone. Man kennt ihn vor allem von den Barber-Shop Chören. Die Kreissäge hat sich in der 20er Jahren aus dem Florentiner Strohhut entwickelt und ist auch unter dem Namen Canotier, Boater und Matelot bekannt. Das Damenmodel hat eine flachere Form und eine breitere Krempe. Der Panamahut erinnert in seiner Form an einen Fedora. Das verwendete Stroh stammt aus der Faser der Carludovica Palmata und ist besonders biegsam. So werden Panamahüte zusammengerollt in einer Kiste transportiert. Ihren Namen verdanken diese Strohhüte, die ursprünglich aus Ecuador stammen, einem Handelsembargo gegen das Land. Kurzerhand führte man die Hüte über Panama aus, was ihnen den Namen Panamahut einbrachte. Eine andere Form des Strohhutes sind Gärtnerhüte, die in ihrem Design einem Stetson oder Cowboyhut ähneln und gerade im Sommer sehr beliebt sind. Strohhüte in Basecap-Optik kann man ebenfalls in vielen Ausführungen und Farben online kaufen. Bei den Farben gibt es eine reichhaltige Auswahl. Am beliebtesten sind die in ihren natürlichen Farben gehaltenen Strohhüte in Weiß, hellem Beige bis hin zu honigfarbenen oder zimtfarbenen Nuancen. Bei den Damen findet man ebenfalls Strohhüte in kräftigen Farben wie Rot, Blau und Gelb.

Der richtige Aufbewahrungsort für den Strohhut

Um lange Spaß an Strohhüten aus Naturfasern zu haben, sollte man sie an einem feuchten, schattigen Platz aufbewahren. Dazu bietet sich das Badezimmer an, denn durch die Luftfeuchtigkeit bleibt das Material geschmeidig und wird nicht brüchig. Hat man dazu keine Möglichkeit, kann man Strohhüte auch durch regelmäßiges Einsprühen mit Wasser pflegen. Auf keinen Fall sollten Strohhüte auf der Hutablage des Autos aufbewahrt werden.

Kreissäge, Florentiner, Gärtnerhut und Panamahut – alle haben eines gemeinsam – das Material, aus dem sie gemacht sind. Strohhüte sind nicht nur im Urlaub ein beliebtes Accessoire.

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